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Spezialtipp

When weather was wildlife

Bild: SWR/Werner Cee

Samstag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Ohne Limit

When weather was wildlife

Hörspiel von Werner Cee, Regie: Werner Cee. Werner Cee

Tagestipp

Heute, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Ohne Limit

When weather was wildlife Hörspiel von Werner Cee Mit: Neville Tranter, Freddie Wadling, Adrian, Becky und Rachel Unthank, Stian Westerhuis, Hans Hollinger u. a. Komposition und Regie: Werner Cee (Produktion: SWR 2020) Alle reden vom Wetter, alle reden vom Klima - es ist Zeit, diesen Diskurs auch künstlerisch zu führen. Werner Cees Text-Musik-Hörstück, ausgezeichnet mit dem international renommierten Prix Italia 2020, bewegt sich entlang ambivalenter Utopien, in denen der Schönheit der Naturgesetze gehuldigt und die Härte der Naturkatastrophen ideologisch legitimiert wird. Oder das Projekt hybrider Naturbeherrschung in Angriff genommen wird, das von rituelle Beschwörung des Ätnas bis zu militärischem GeoEngeenering von Regenwolken reicht. Diese Themen überführt Cee in sinnlich-verstörende Klangkunst.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

Berliner Philharmoniker

Christian Thielemann dirigiert die Berliner Philharmoniker Paul Hindemith: Neues vom Tage Ferruccio Busoni: Tanzwalzer für Orchester, op. 53 Richard Strauss: Sechs Lieder für Singstimme und Klavier, op. 17: Nr. 2 Ständchen, bearbeitet für Singstimme und Orchester Camilla Nylund, Sopran Fünf Lieder für Singstimme und Klavier, op. 48: Nr. 1 Freundliche Vision, Fassung für Singstimme und Orchester Camilla Nylund, Sopran Fünf Lieder für Singstimme und Klavier, op. 41: Nr. 1 Wiegenlied, Fassung für Singstimme und Orchester Camilla Nylund, Sopran Acht Lieder aus "Letzte Blätter", op. 10: Nr. 1 Zueignung, Fassung für Singstimme und Orchester Camilla Nylund, Sopran Vier Lieder für Singstimme und Klavier, op. 27: Nr. 4 Morgen, Fassung für Singstimme und Orchester Camilla Nylund, Sopran Die Tageszeiten, op. 76 für Männerchor und Orchester Rundfunkchor Berlin Konzertaufnahme vom 27.02.2021 in der Berliner Philharmonie Felix Mendelssohn Bartholdy: Meeresstille und glückliche Fahrt, Ouvertüre DDur, op. 27 Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 CDur, KV 467 Maurizio Pollini Franz Liszt: Mazeppa Von der Wiege bis zum Grabe Konzertaufnahme vom 12.12.2012 in der Berliner Philharmonie

Hörspieltipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Der Name der Rose (4/4) Die Kraft von tausend Skorpionen Von Umberto Eco Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber Mit Heinz Moog, Christian Schulz, Pinkas Braun, Helmut Stange, Manfred Steffen, Wolfgang Reichmann, Lukas Amann, Ernst Jacobi, Rolf Boysen, Paul Hoffmann und Stefan Wigger Komposition: Peter Zwetkoff Regie: Otto Düben BR/SWF/NDR 1986 Remigius von Varagine wird auf Geheiß von Inquisitor Bernard Gui festgenommen: Die Verhöre ergeben, dass der Kellermeister zur ketzerischen Sekte des Fra Dolcine gehörte. Er und die junge Frau, die sich an Remigius verkaufte und auch mit Adson zusammen war, sollen auf dem Scheiterhaufen enden. Benno von Uppsala, bekannt als hoffnungsloser Büchernarr, entdeckt das geheimnisumwitterte Buch und bringt es dem Bibliothekar Malachias zurück. Dieser ernennt Benno zu seinem Gehilfen - einen Tag bevor er während der Frühmesse schwankend zusammenbricht und stirbt. Auch Malachias" Leiche hat schwarze Fingerkuppen und eine schwarze Zunge. Adson und William gelingt es, in den geheimen Bereich der Bibliothek vorzudringen, wo sie auf die Person treffen, die in der Abtei seit Jahrzehnten im Geheimen die Fäden zieht. Für alle bisherigen Morde verantwortlich, ist sie überzeugt davon, selbst nur das Werkzeug eines göttlichen Plans zu sein. Endlich wird auch das Geheimnis des Buches enthüllt, das nicht nur "seltsam", sondern auch giftig ist. Beim Versuch Williams, dem mörderischen Greis das Buch zu entwenden, fängt die Bibliothek Feuer. Nach drei Tagen und Nächten Brand ist die Abtei vollständig zerstört. "Die Wahrheit verbirgt sich im Rätsel" heißt im Roman ein Leitsatz, der hier dreierlei bedeutet: ein theologisches Credo, die Methode des auf Zeichen erpichten Semiotikprofessors Eco und das Muster des auf Indizien angewiesenen Krimis. Die Hörspielproduktion des Bayerischen Rundfunks krönt die Vielschichtigkeit mit einem musikalischen Zeichensystem." (Eva-Maria Lenz, SZ, Juni 2002)

Featuretipp

Heute, 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Im Zustand der leeren Depression Geschichte einer Vergewaltigung Von Rosvita Krausz Regie: Carola Preuß Mit: Christa Rossenbach und Hans-Peter Bögel Produktion: SDR 1980 Länge: 54"30 Eine Vergewaltigung. Täter und Opfer haben sich zuvor nicht gekannt. Die Autorin erzählt beide Lebenswege. Auch über 40 Jahre nach der Produktion beeindruckt der genaue Blick dieses Features. Die Autorin beschreibt, ausgehend von ausführlichen Interviews, die Geschichte einer Vergewaltigung aus den Perspektiven des Täters und des Opfers, einer 17-jährigen Schülerin, beide im O-Ton (die Namen sind geändert). Gutachter war damals der heute noch bekannte Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch. Vom Täter hören wir, wie er die Tat geplant hat und wie sein Lebensweg vorher war. Er berichtet von Gefängnisaufenthalten, Kindheits- und Jugenderlebnissen: Sexualität sei für ihn immer eine Mischung aus Lust und Gewalt gewesen, verbunden mit Schuldgefühlen. Die Schülerin erzählt, wie die Gewalttat weitergewirkt hat. Sie berichtet von Depressionen und nächtlichen Panikgefühlen, von misstrauischen bis feindlichen Reaktionen der Eltern und der sonstigen Umgebung. Von der Gerichtsverhandlung sagt sie, sie hatte das Gefühl, dass ihre Schilderung "eine gewisse Wollust bereitete". Ein in allen Facetten dargestellter Fall, dessen Aufarbeitung bis heute exemplarisch ist. Rosvita Krausz (1945-2021), geboren in Potsdam, lebte und arbeitet in Hamburg. Die Features und Hörspiele der Hörfunkjournalistin erzählen oft von Außenseitern, Grenzgängern und Traumatisierten. Zuletzt: "Das vergiftete Glück - Depressionen nach der Geburt" (Deutschlandfunk 2021). Reihe: Wirklichkeit im Radio Im Zustand der leeren Depression

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NDR

Shakespeare: Cymbelin

Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare. Shakespeares tragikomische Romanze "Cymbelin" erschien zuerst in der Gesamtausgabe seiner Werke, der Folio von 1623. Das Stück geht auf eine Novelle in Boccaccios "Decamerone" zurück und kombiniert diese mit historisch überlieferten Figuren. Der titelgebende Cymbelin, der König Britanniens, steht unter dem Einfluss seiner zweiten Frau. Die böse Königin hasst ihre Stieftochter Imogen. Denn Imogen hat heimlich den Edelmann Leonatus geheiratet und nicht Cloten, den Sohn der Königin aus einer früheren Ehe. Aufgehetzt durch seine Frau verbannt Cymeblin seinen Schwiegersohn Leonatus nach Rom. Dort geht er mit dem Italiener Iachimo eine verhängnisvolle Wette um Imogens Treue ein. Aus Britannien zurückgekehrt, behauptet Iachimo, Imogen verführt zu haben und beweist es mit einigen intimen Details...

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