Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Loslassen oder Annehmen". Gedanken von Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, vor dem Bodhitag. - Gestaltung: Alexandra Mantler Einige buddhistische Traditionen feiern am 8. Dezember den Bodhitag, den Tag der Erleuchtung, des Erwachens des historischen Buddha. Eng in Verbindung mit dem Erwacht-Sein steht auch Loslassen und Annehmen. Ob es dabei nun um Menschen und Beziehungen geht, um Erwartungen und Gewohnheiten und Ängste: Loslassen erfordert Mut. Und den kann man bekanntlich nicht kaufen. Loslassen bedeutet Veränderung und heißt mitunter auch Schmerz verspüren, doch mit dem Annehmen ist auch Heilung möglich. Was könnten daraus, gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit, für Anregungen gewonnen werden, fragt der Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft Gerhard Weißgrab in seinen "Gedanken für den Tag" in der Woche vor dem Bodhitag.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Friederike Raderer. Was Zeit mit einem anstellt - und wie man sie sinnvoll verbringen kann. In einem meiner Bücher, bei Francois Lelord und seinem Alter Ego Hector, fand ich "Zeit-Etüden". Berechnen Sie Ihre Lebensfrist in Hundeleben - steht da als Zeit-Etüde Nr. 1. Zeit-Etüde Nummer 2 lautet: "Listen Sie alles auf, was Sie sich als Kind zu tun und zu werden vorgenommen hatten, wenn Sie erst einmal erwachsen sein würden." Die Zeit-Etüde 4 Seiten weiter brachte mich zum Grübeln: "Denken Sie an alle Personen und Dinge, denen Sie gegenwärtig nicht genügend Beachtung schenken, denn eines Tages wird aus der Gegenwart Vergangenheit geworden sein, und dann ist es zu spät".


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Globale Verschmutzung. Der Meeresbiologe Michael Stachowitsch über Müll im Meer und am Strand. Teil 2: Eine Bedrohung für Tiere Gestaltung: Renate Pliem "Früher sammelte man am Strand Muscheln und Meeresschnecken, heute findet man hauptsächlich Müll", sagt Michael Stachowitsch. Seit 20 Jahren fotografiert der Meeresbiologe Strandmüll auf der ganzen Welt und hat eine überbordende Menge an Gegenständen dokumentiert, wie zum Beispiel Wattestäbchen, Strohhalme, Flip- Flops oder Autoreifen. Michael Stachowitsch analysiert aber auch den Müll, der im Meer landet und die Ozeane zu den "größten Abfalleimern der Welt" macht. Ein großes Problem sind Fangnetze der Fischerei, die sich bei Stürmen losreißen und jahrelang als "Geisternetze" durch die Ozeane irrlichtern. Fische und Meeressäuger verheddern sich in ihnen und gehen qualvoll zugrunde. Plastiksäcke werden von Meeresschildkröten als Quallen angesehen. Einmal gefressen, füllt das Plastik die Mägen der Tiere, sie verenden. Was kann der Einzelne tun, um die große Menge an Meeres- und Strandmüll etwas kleiner zu machen? "Er kann beim Strandbesuch immer ein Stück mehr mitnehmen, als er hingebracht hat", meint Michael Stachowitsch. Und man sollte das Problem an der Wurzel packen: den Müll vermeiden und verringern, wo es nur geht.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein Freund, ein guter Freund

Dem zwischenmenschlichen Phänomen auf der Spur (2). Gestaltung: Daphne Hruby 350 - so viele Freunde hat ein Durchschnittsamerikaner auf Facebook, bei jungen Erwachsenen umfasst die digitale Kumpelliste sogar meist 650 Namen. Dabei haben Menschen eigentlich üblicherweise nur drei wirklich gute Freunde, hinzu kommen noch zwölf "Durchschnittsfreundschaften", wie es der deutsche Psychotherapeut und Tiefenpsychologe Wolfgang Krüger nennt. Dank des Internets stehen wir mit so vielen anderen Individuen in Kontakt, wie noch nie zuvor. Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Menschen auf der Welt einsam. Chronisches Alleinsein macht krank. Diverse Studien belegen, dass isolierte Personen vermehrt psychische, aber auch körperliche Erkrankungen wie Herz-Kreis-Lauf-Beschwerden entwickeln und ebenso anfälliger für Infekte sind. Wer hingegen soziale Kontakte pflegt hat ein geringeres Risiko an Demenz zu erkranken. Gute Freunde sind also Balsam für Körper und Seele. Aber was ist eigentlich ein guter Freund? Wir begegnen tagtäglich unfassbar vielen Menschen - ob nun in der U-Bahn, am Arbeitsplatz, im Supermarkt oder am Tresen beim Feierabendbier. Doch nur in den seltensten Fällen entsteht daraus dann tatsächlich eine engere Bindung. Dabei gilt: je häufiger wir eine Person sehen, desto sympathischer wird sie uns. Freundschaft hat also viel mit räumlicher Nähe aber auch mit Vertrauen zu tun. Laut Aristoteles gibt es drei Motive Kameradschaft zu jemand anderem zu schließen: wegen des Wesens, aus Nutzen, oder aufgrund von Lust. Während besonders junge Leute ihre amourösen Abenteuer immer öfter per Knopfdruck - oder besser gesagt per Wischbewegung - im Internet finden, gestaltet sich die Suche nach beständigen Freundschaften doch um einiges komplizierter. Ob Männer und Frauen "nur" Kumpanen sein können, sorgt auch regelmäßig für Diskussionen. Unterdessen sind langjährige Liebespaare oft auch gleichzeitig gute Kameraden. Und dann gibt es noch die sogenannte "Freundschaft Plus". Die Grenze zwischen Bekanntschaft, Freundschaft und Liebschaft lässt sich nicht immer so leicht ziehen. Nahebeziehungen bestehen aber nicht nur zwischen einzelnen Individuen - auch Staaten können sich untereinander verbünden. In bestimmten Parteien ist "Freundschaft" Grußwort und politischer Schlachtruf zugleich. Seilschaften wiederum sind in der Politik allgegenwärtig. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Klettersport - hier sollte das verbindende Seil allerdings den tödlichen Absturz verhindern und nicht den gesellschaftlichen Aufstieg à la Freunderlwirtschaft befördern. Das zwischenmenschliche Phänomen Freundschaft beschäftigt auch seit Jahrtausenden die Kultur- und Wissenschaftswelt. Nicht selten entwuchs aus einer Kameradschaft zugleich eine Inspirationsquelle - sei es nun zwischen den Dichtern Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller oder bei Oliver Hardy und Stan Laurel - besser bekannt als Dick und Doof.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wenn das Wasser steigt

Perspektiven für das Leben an den Küsten (2). Ulrike Schmitzer, Matthias Widter Das Jahr 2100: Millionen von Menschen müssen aus Miami, Guangzhou, Mumbai, Tokio, New Orleans und New York fliehen. Ganze Stadtteile liegen unter Wasser. Experten rechnen mit einem Anstieg des Meeresspiegels von bis zu zwei Metern bis zur Jahrtausendwende und mindestens 250 Millionen Klimaflüchtlingen. Wohin können sie fliehen? Ideen, die aus der Science Fiction stammen, sind deshalb aktuell: Könnten Städte auf dem Meer und unter Wasser für Millionen von Menschen zum Zufluchtsort werden? Die Niederlande zeigen schon jetzt vor, wie schwimmende Nachbarschaften funktionieren, wie sogar ganze Stadtteile auf dem Wasser gebaut werden können. Für die Inseln im Südpazifik sind dringend Konzepte gefragt. Die erste schwimmende Stadt soll bereits 2020 in der Nähe von Tahiti entstehen und bis zu 300 Einwohnern Lebensraum bieten. Der Luxus-Tourismus führt im Kleinen vor, was möglich ist. Im "Atlantis, The Palm" in Dubai blickt man in der Unterwasser-Suite für 5.700 Euro pro Nacht auf Fische statt auf den Mond. Spektakulär ist auch das schwimmende Hotel "The Krystall" vor der Küste Tromsös. Noch sind es Sperrwerke wie die Thames Barriere in London oder die Deltawerke in den Niederlanden, die den Menschen Sicherheit versprechen, doch auch sie stoßen bald an ihre Grenzen. Werden die Menschen in Zukunft auf Hausbooten, schwimmenden Hochhäusern oder auf utopischen "Lilypads" leben, wie sie der belgische Architekt Vincent Callebaut entworfen hat?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Meer!

Sehnsuchtsort in der Musik (2). Gestaltung: Christian Lerch Das Meer! Sehnsuchtsort, der die Kunst seit jeher beflügelt, natürlich auch die Musikschaffenden aller Epochen. In Shanties und Seemannsliedern verdrängen Matrosen an Deck von Fischkuttern oder während kraftraubender Wochen auf Frachtschiffen in Richtung Kolonien, ihre Angst vor der physischen Gewalt der Ozeane. Klischeehaft und freilich meist von "Landratten" erdacht sind die Vorstellungen des Meeres im deutschen Schlager oder modernen Seemannschören. Komponisten, wie Claude Debussy oder Mikalojus Konstantinas Ciurlionis malen Wind, Wasser und Wellen impressionistisch auf das Notenpapier und tragen das Meer in die spät-romantischen Konzertsäle der Metropolen. Die Seamusic des Gitarristen und Laptop-Musikers Christian Fennesz wiederum ist träumerisch-verzerrt und düster: seine Inspiration ist im "Meer der Wiener", dem Neusiedlersee zu finden. Das Meer ist ein Sehnsuchtsobjekt der europäischen Moderne. Das wirft etwa auch die Frage auf, ob die stürmisch- nasse Muse bloß ein männlicher Sehnsuchtsort ist? Christian Lerch nimmt mit auf eine musikalische Überfahrt.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Venedig sehen und ausnahmsweise nicht sterben Ausschnitte aus Gioachino Rossinis Oper "Bianca e Falliero" Mit Majella Cullagh, Marilyn Horne, Katia Ricciarelli, Chris Merritt u.a. Gestaltung: Robert Fontane. Venedig zur Zeit der Dogen diente des Öfteren zu großen Dramen der Operngeschichte als schaurig-schummriger Schauplatz. Dazu eine Familienfehde à la Romeo und Julia, gehüllt in jede Menge Belcanto - das sind die Ingredienzien von Rossinis Oper "Bianca e Falliero ossìa Il Consiglio dei Tre" / "Bianca und Falliero oder Der Rat der Drei". Die männliche Hauptfigur ist als Hosenrolle angelegt, der 27-jährige Rossini hat sie für die Mezzosopranistin Carolina Bassi geschrieben, die zur damaligen Zeit eine gefeierte Vertreterin ihrer Stimmgattung war. In Rossinis Schaffen liegt das Werk zwischen "La Donna del Lago" und "Maometto II.". Die Uraufführung fand vor 200 Jahren im Dezember 1819 in Mailand statt.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Aus den Winterarchiven" von Merethe Lindstrøm. Aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger. Es liest Irina Wanka. Gestaltung: Nicole Dietrich Ein Paar zieht mit seinen Kindern und Hunden aufs Land. Sie wollen in der Abgeschiedenheit des Hauses neu anfangen. Mats ist manisch-depressiv, Merethe hält als seine Seelenverwandte und Partnerin die Stellung. In ihrem dunklen und doch zart komponierten autobiografischen Roman erkundet die preisgekrönte norwegische Autorin die Seelenlandschaft eines Paares, traumatische Kindheiten, die Einsamkeit und Kälte des lichtarmen norwegischen Winters. Kann Literatur Depression und seelische Erkrankungen erfassen? Kennen Schwere und Abgrund eine Sprache und gar einen Erkenntnisgewinn? Merethe Lindstrøm, 1963 in Bergen geboren, war Sängerin in einer Berliner Rockband, bevor sie 1983 ihren ersten Band mit Erzählungen veröffentlichte. Vor bald 20 Jahre erschien ihr Roman "Die Insel des Schweigens" auf Deutsch; eine Geschichte über reale Vorkommnisse in norwegischen Kinderheimen in den 1920er Jahren.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Andreas Maurer.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Ein Besuch beim Kammermusikfest Lockenhaus. Gestaltung: Gerhard Krammer 1981 wurde in der burgenländischen Gemeinde Lockenhaus ein "Internationales Kammermusikfest" gegründet. Die Initiative ging vom Geiger Gidon Kremer und dem Pfarrer von Lockenhaus Josef Herovich (1936-2014) aus. Von Beginn an war die "offene Programmierung" Roter Faden des Festivals. Das Publikum erfährt erst kurz vor dem jeweiligen Konzert, welche Musik geboten wird. Spielorte sind die Burg Lockenhaus und die örtliche barocke Pfarrkirche. Seit 2012 hat der Cellisten Nicolas Altstaedt die künstlerische Leitung inne und das Konzept von Kremer in den Wurzeln beibehalten und weiterentwickelt. Aufnahmen vom diesjährigen Festival, das unter dem Motto "Authentikos" stand, ergänzt mit Höhepunkten aus den vergangenen Jahren, mit Musik von Mozart bis Gershwin, interpretiert unter anderem vom Klavierduo Schuch Ensari, Roberto Gonzalés-Monjas und Alexander Lonquich, zeichnen ein stimmungsvolles Ganzes der "Oase Lockenhaus" (Gidon Kremer)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Vom Kugelschreiber bis zum Geschenkkorb Präsente zwischen kleinen Freuden, Staubfängern und Compliance-Richtlinien Zu runden Geburtstagen, zu Weihnachten oder auch vor dem Pensionsantritt werden Stammkunden, langjährige Geschäftspartner oder auch die eigenen Mitarbeiter beschenkt. Die kleinen Aufmerksamkeiten sollen Wertschätzung ausdrücken, für ein gutes Klima sorgen und oft mit dem Firmenlogo versehen Werbung machen. Doch nicht alles ist erlaubt. Nicht nur für Amtsträger gelten Regeln, die Korruption verhindern sollen. Die meisten großen Unternehmen haben einen genauen Verhaltenskodex. Ein MOMENT über das Schenken im Berufsleben. Welche Meinung haben Sie dazu? Rufen Sie uns nach der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 an oder schreiben Sie an moment@orf.at. Fördern oder stören kleine Geschenke Ihre Geschäftsbeziehungen? Wie findet man den Mittelweg zwischen wertig, aber nicht zu teuer? Mussten Sie schon einmal etwas ablehnen? Oder bekommen Sie ohnehin nur Krimskrams?


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Warnung vor dem Wandler Rudi liegt völlig fertig im Körbchen. Er hat bei Tony Terrier übernachtet und die ganze Nacht kein Auge zu getan. Mitten in der Nacht fing Tony plötzlich an zu bellen und zu knurren. Der Radiohund bekam Angst. Als der Terrier ihm dann auch noch die Decke wegzog, schnappte Rudi ihn an - doch der verzog keine Miene. Was ist bloß mit Tony los? Rudi trifft die Schlafforscherin Gerda Maria Saletu-Zyhlarz.


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Über den Schatten springen". Gunther Geltingers Afrikaroman "Benzin". Feature von Simone Hamm Der Schriftsteller Gunther Geltinger ist mehrmals ins südliche Afrika gefahren. Das ist die Grundlage seines Romans "Benzin". Europäische Touristen haben Vorstellungen, Erwartungen an eine Afrikareise, die selten mit der Realität übereinstimmen. Ihre Afrikasehnsucht ist ein Klischee. Das europäische Afrikabild kommt aus Filmen, aus Fernsehdokumentationen und aus der Literatur. Wenn ein Schriftsteller durch Afrika reist, hat er "Herz der Finsternis" von Joseph Conrad im Kopf. Das ist Geltinger bewusst und auch seinen beiden Protagonisten Vinz und Alexander. Geltinger hat seine Reise nicht minutiös geplant. Denn auf unerwarteten Um- und Abwegen, so Geltinger, fände die Literatur wie das Leben statt. Und so lässt er auch seine Protagonisten reisen. Aber kann man überhaupt noch Erfahrungen machen jenseits des Klischees? Können, wollen sich Vinz und Alexander überhaupt einlassen auf Land und Leute? Und wenn sie es tun, wie hoch ist der Preis?


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

4.12: Saxofour: 25-jähriges Bandjubiläum: Morgen Mittwoch um 19:30 Uhr, startet ein mitreißendes Konzert im RadioCafe. Unter dem Motto "Es wohnt ein friedlich Ton in meinem Saxophon" präsentiert die seit mittlerweile fast 30 Jahren bestehende Formation Saxofour ihr neues Weihnachtsalbum mit Weihnachtsliedern aus der ganzen Welt. Saxofour das sind die 4 österreichischen Saxophonvirtuosen Florian Bramböck, Klaus Dickbauer, Wolfgang Puschnig und Christian Maurer. 4.12: Musikalischer Adventkalender: Hanna Palme u. Duo Klok: Der Sound von Hanna Palme oszilliert zwischen Chanson, Folkrock und Indie Pop. Dem gegenüber stehen die vielschichtigen elektronischen Klangwelten des Duo Klok. Dahinter verbergen sich die beiden Vollblutmusiker Roman Britschgi und Jörg Reissner, die schon seit 10 Jahren gemeinsame musikalische Wege beschreiten. Auftreten werden Hanna Palme und das Dou Klok, im Rahmen des von Friedl Preisl programmierten "Musikalischen Adventkalenders" gleich morgen ab 19:30 Uhr im RadioCafe. Noch bis 23. Dezember öffnet sich dann jeden Tag eine neue Türe des Adventkalenders in Form eines Konzertes in einem der 23 Wiener Bezirke. 4.12: Solo Together: Meaghan Burke u. Angelica Castello: Zwei Musiker die noch nie zusammen aufgetreten sind bestreiten jeweils ein Solokonzert. Im Anschluss interagieren sie gemeinsam auf der Bühne. Das ist das bewährte Konzept der Radiokulturhausveranstaltungsreihe "Solo Together". Am kommenden Mittwoch ab 20 Uhr treffen im Studio 3 des Radiokulturhauses die in New York lebende Cellistin, Sängern und Komponistin Meaghan Burke sowie die Mexikanisch - Österreichische Blockflötistin und Komponistin Angelica Castello aufeinander. 5.12: WohnWelten: 100 Jahre Bauhaus-Wohnen als soziales Handeln: Renata Schmidtkunz spricht am kommenden Donnerstag ab 19:30 Uhr mit der Professorin der Bauhaus-Universität Weimar Ines Weizmann, der Wiener Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal, sowie dem Universalkünstler Arik Brauer über die Geschichte und Perspektiven des modernen Wohnbaues. Die Veranstaltung geht am Donnerstag dem 5. Dezember ab 19:30 Uhr im Großen Sendesaal über die Bühne - der Eintritt ist frei. Auf der Radiokulturhaus Homepage können Sie diese Veranstaltung auch im Video-Livestream mitverfolgen. 5.12: Verena Göltl: "Frau Zimt u. die Herren von Zinnober": Sie glauben, Sie kennen schon alle, wirklich alle Versionen sämtlicher Weihnachtshits weltweit? Nun, Sie irren! Denn "Frau Zimt die Herren von Zinnober" ringen dem güldenen Liedgut erstaunlich neue musikalische Facetten ab. Frau Zimt, das ist die Sängerin und Texterin Verena Göltl. Im österreichischen Dialekt beleuchtet sie charmant die schrägen Seiten des bevorstehenden Weihnachtsfestes. Die Herren von Zinnober, das sind Bertl Mayer an der Mundharmonika, Heimo Trixner an der Gitarre, Alex Meik am Kontrabass und Philipp Kopmajer am Schlagzeug. Gemeinsam begleiten sie Verena Göltl musikalisch durch den Abend am kommenden Donnerstag den 5. Dezember ab 19:30 Uhr im RadioCafe. 6.12: Nilles plays Mingus: Eine Ausnahmeerscheinung in der dicht besiedelten Welt der US-amerikanischen Singer- und Songwriterszene ist Stephanie Nilles. In ihrer Musik lässt die Pianistin klassisches Jazz-Hipstertum mit rebellischer Intellektualität inspirierend aufeinandertreffen. Ihre raffinierten musikalischen Verschmelzungsprozesse haben Nilles den Ruf der fesselndsten Jazzpiano- und Loungepunk-Künstlerin seit Tom Waits eingebracht. Am kommenden Freitag interpretiert Stephanie Nilles ab 19:30 Uhr in Studio 3 des Radiokulturhauses Musik von Charels Mingus, einem der bedeutendsten Komponisten des Modern Jazz. 6.12: Rapper lesen Rapper: Freiraum für neue Lyrik schafft die Veranstaltung "Rapper lesen Rapper". Mit Witz und Fachkenntnis führen Heinrich Himalaya und David Scheid im Stile einer Late-Night-Show durch den Abend. Texte heimischer und internationaler Rapper lesen werden unter Anderem Kerosin 95, Young Krillin oder perVers. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt der Show-DJ Olinclusiv. Und das alles am kommenden Freitag den 6. Dezember ab 20 Uhr im Großen Sendesaal. Wer es nicht dorthin schafft kann "Rapper lesen Rapper" im Videolivestream auf der Homepage des Radiokulturhauses mitverfolgen. 6.12: 5 Millionen Pesos: Near: Das junge Jazzduo "Near" spielt in der Reihe "5 Millionen Pesos" am kommenden Freitag ab 20 Uhr im RadioCafe auf. "Near" das sind der in der Berliner Szene fest verankerte Schweizer Kontrabassist Andreas Waelti und der aus Graz stammende Gitarrist Martin Bayer. Gemeinsam kreieren sie intime, kammermusikalische Dialoge gewürzt mit freier Improvisation.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Osttirol, Nordbrasilien, Istanbul Die Tiroler Banda Franui widmet sich auf dem aktuellen Album "Ennui" erwartungsgemäß der Langeweile, erreicht das Gegenteil und thematisiert damit auch die Faszination des ewig-gleichen, mit Hilfe des Weltmeisters der "Musique Ameublement", Eric Satie, aber auch mit Schumann und Mozart. Franui, die Osttiroler Alm in Steilhanglage, bietet die ideale Abflugbasis zum brasilianische Duo Serelepe ebenso wie nach Istanbul zum Trio BabaZula


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Geschichte der Iranischen Revolution. Mit: Walter Posch, Iranist. Gestaltung: David Winkler-Ebner Vor 40 Jahren, am ersten April 1979, wurde die Islamische Republik Iran ausgerufen und damit der Herrschaft des Shahs Mohammad Reza Pahlavi nach knapp 38-jähriger Regierungszeit ein Ende bereitet. Gründe für die politischen Umwälzungen gab es mehrere; zu den wichtigsten zählen die rasche Modernisierung ab den 1960er Jahren und die damit verbundenen Probleme für die vom Land in die Stadt gezogene Bevölkerung sowie diverse Skandale rund um das Kaiserhaus. Alles zusammen führte zu einer Reihe von Protestaktionen ab den späten 1970er Jahren, an deren Spitze sich allmählich islamistische Gruppen um Ajatollah Ruhollah Musawi Chomeini stellten. Chomeini gelang es, zu einer zentralen Führungspersönlichkeit der Revolution aufzusteigen, sodass seine Position, eines über dem Präsidenten stehenden Revolutionsführers, sogar in die Verfassung der jungen Republik eingeschrieben wurde. Zu den größten Herausforderungen in den Anfangsjahren der Islamischen Republik zählte der Krieg gegen den Irak, der bis 1988 andauerte, ohne dass eine der beiden Seiten nennenswerte Erfolge hätte erzielen können. Die Zeit danach stand im Zeichen des Wiederaufbaus und der Reintegration Irans in die internationale Gemeinschaft, wobei sich die außenpolitischen Beziehungen unter dem 2005 zum Präsidenten gewählten Mahmud Ahmadineschad erneut verschlechterten. Das Bekanntwerden von geheim gehaltenen iranischen Nuklearanlagen taten dazu ihr Übriges. Erst das unter Präsident Hassan Rohani im Jahr 2015 unterzeichnete Atomabkommen, brachte Entspannung. Doch auch Rohani droht in seinen Reformbestrebungen wie die meisten seiner liberalen Vorgänger zu scheitern, sodass die künftige Entwicklung des Landes wie so oft ungewiss ist.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Zusammenfassung einer Podiumsdiskussion an der Landesverteidigungsakademie in Wien. Gestaltung: Astrid Plank Die "Neue Seidenstraße" ist das große Projekt, mit dem China seit Jahren im Rest der Welt für Aufsehen sorgt. Gigantische Infrastrukturprojekte - Straßen, Bahnlinien, Schiffsverbindungen von China nach Europa, aber auch nach und in Südostasien und in Afrika - krempeln ziemlich viel um; wirtschaftlich und im weltweiten Machtgefüge. Europa, aber auch die USA und Russland können der "Belt and Road Initiative", so die englische Bezeichnung der "Neuen Seidenstraße", nichts Vergleichbares entgegenstellen. Und auch militärisch wird die Volksrepublik China immer stärker und selbstbewusster. Die Diskussion drehte sich um die vielfältigen chinesischen Ambitionen und Europas Haltung dazu.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Matrix des Universums Moderation: Robert Czepel Mit den Physiknobelpreisen wurden in diesem Jahr drei Forscher ausgezeichnet, die für grundlegende Erkenntnisse auf dem Gebiet der Kosmologie gesorgt haben. Der Kanadier James Peebles klärte auf, wie sich der Kosmos seit dem Urknall verändert hat. Die überraschende Antwort: Nach 13,8 Milliarden Jahren bestehen nur 5 Prozent des Universums aus normaler Materie, wie wir sie kennen. Der große Rest sind Dunkle Materie und Energie, deren physikalische Zusammensetzung allerdings noch nicht geklärt ist. - Immerhin besteht das kosmische Objekt, für deren Entdeckungen die beiden Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz prämiert wurden, zur bekannten materiellen Matrix des Universums: 1995 stöberten sie den ersten Exoplaneten auf, einen Planeten, der um einen Stern wie unsere Sonne kreist. Mehr als 4000 weitere haben die Astronomen bis heute entdeckt, noch ist keine zweite Erde darunter. Ob eine solche existiert und gefunden werden kann, ist eine der zentralen Fragen in der aktuellen Astronomie und Astrophysik.


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19.30 Uhr

 

 

Wien Modern 2019

ORF Radio-Symphonieorchster Wien, Dirigent: Baldur Brönnimann; Anna Clare Hauf, Alt; Martin Laumann, Tontechnik; Florian Bogner, Klangregie; Andrew Joon Choi, Musikalische Assistenz. Dieter Schnebel: Sinfonie X für großes Orchester, Altstimme, Live-Elektronik und Tonband (1987-1992; Österreichische Erstaufführung) (aufgenommen am 15. November in der Vienna Symphonic Library und am 16. November im Großen Musikvereinsaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Rainer Elstner "Sinfonie X - eine x?te: 3., 7., 13.; meinetwegen auch eine 10.; sicher aber eine erste und letzte und eine unvollendete - Im Wesentlichen aber eben eine 'Sinfonie X', als quasi Unbekannte, bzw. eine Sinfonie über ein X, über eine Variable, oder selbst als quasi variabler Prozess." (Dieter Schnebel) Die "Sinfonie X" komponierte Dieter Schnebel in den Jahren 1987 bis 1992. Die ihn als Avantgardisten kannten, fanden sich nun überrascht durch die introvertierte, manchmal geradezu schüchtern harmonische Musik und die traditionelle Gestaltung des Werkes. Gemäß des vieldeutigen Titels handelt es sich auch um den Prototyp einer Symphonie: ein umfangreicher Kopfsatz (Con moto), ein Scherzo, ein Walzer, ein Adagio, mittendrin ein Hymnus, schließlich ein Finale "alla marcia", das Motive der vorangegangenen Sätze aufgreift. Doch das ist nur die eine Seite. Denn dazwischen gibt es Abweichungen, Erinnerungen, Zurücknahmen. Schlagzeuger umzingeln das Publikum, und wenn sie spielen, rücken sie den Klang an den Rand, knapp vor das Verstummen. Jeder Satz ist zugleich eine Hommage: Der auskomponierte Stillstand im "Kopfsatz" Con moto verbeugt sich vor Morton Feldman, der Walzer, ausgedünnt bis auf den Dreivierteltakt, vor Iannis Xenakis, der harmonisch komplexe Hymnus vor Olivier Messiaen. Vor allem aber nimmt das Werk Gustav Mahler ins Visier, mit dem sich Dieter Schnebel, der 2018 in Berlin 78-jährig gestorben ist, zeit seines Lebens auseinandergesetzt hat, musikalisch wie wissenschaftlich. Denn "Sinfonie X" bedeutet auch: eine Zehnte Symphonie, jenes Werk also, das Beethoven, Bruckner und Mahler versucht haben, und dessen Nichterreichen den abergläubischen Schönberg erschreckte: "Es scheint, die 'Neunte' ist eine Grenze. Wer darüber hinaus will, muss fort.« Und wie Mahlers Symphonien »eine Welt aufbauen", so wird auch Schnebels "Sinfonie X" nahezu vegetativ von Alltag überwuchert. Vor und nach der Konzertaufführung, in den Foyers und Gängen des Aufführungsortes, aber auch in der Pause, tönen Klänge des Verkehrs, der Kultur und der Natur. Die "Sinfonie X" dauert über zwei Stunden und meint die ganze Welt; wie diese ist sie zerbrechlich und schutzbedürftig. Die komplette Fassung vom ersten und zweiten Teil wurde nach der Uraufführung 1992 nicht mehr gespielt. Wien Modern und das RSO Wien präsentieren die zweite Aufführung. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Ein guter Freund, ein guter Freund. Dem zwischenmenschlichen Phänomen auf der Spur (2). Gestaltung: Daphne Hruby Wenn das Wasser steigt. Perspektiven für das Leben an den Küsten (2). Ulrike Schmitzer, Matthias Widter Das Meer! Sehnsuchtsort in der Musik (2). Gestaltung: Christian Lerch


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Schallfeld-Debüt bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik. Gestaltung: Stefan Höfel Seit über 30 Jahren sind bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik alljährlich im Herbst interessante und vor allem neue Klänge zu hören. Das "älteste" beim diesjährigen Festival präsentierte Werk wurde vor 19 Jahren komponiert. Insgesamt standen in fünf Konzerten 13 Uraufführungen auf dem Programm. Das Grazer Schallfeld Ensemble war zum ersten Mal bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik zu Gast und präsentierte neue Werke der Ukrainerin Anna Korsun, des Russen Alexander Khubeev und der italienischen Dirigentin und Komponistin Sara Caneva (Mitschnitt vom 4. Oktober 2019, Remise Bludenz).


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Gerhard Hafner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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