Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Eins zu Eins. Der Talk

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Nora Kaltenbeck 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.45 Uhr
Positionen

Heute: Jehovas Zeugen in Deutschland

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

Das radioMikro Lachlabor: Müssen auch Krokodile mal zum Zahnarzt? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn "Boot" Von Renus Berbig Es war einmal ein Adler Von Bertolt Brecht Mit Paul Herwig Das Boot, das zu Wasser und zu Land fahren konnte Von Heinz Janisch Mit Jens Wawrczeck Inspektor Kroll: Der Geist vom Happelsee Von Laura Feuerland Mit Reinhard Glemnitz, Tobias Lelle, Alina Sokar und Benjamin Heckner

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Hans Blumenberg Philosoph einer spirituellen Moderne Von Michael Reitz Der Münsteraner Philosoph Hans Blumenberg (1920-1996) hatte ursprünglich katholische Theologie studiert und wollte Priester werden. Aufgrund der halbjüdischen Herkunft seiner Mutter musste er in der Nazizeit das Studium aber aufgeben und wurde Philosoph. Berühmt wurde Blumenberg durch seine Kritik an der Moderne und ihrem Verhältnis zum Religiösen. In Blumenbergs skeptischem Denken steht immer wieder die Frage nach einem Gottesbild im Vordergrund, das dem technischen Zeitalter entspricht, also auch Entfremdung und Verlorenheit des neuzeitlichen Menschen miteinbezieht. Hans Blumenberg lässt sich in der Epoche der Ideologien keiner der gängigen philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts zuordnen. Stattdessen formulierte er eine umfangreiche Kritik der Moderne, die sich aus spirituellen Wurzeln speist. - Ein Porträt aus Anlass seines 100. Geburtstages.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Vom Wert des Berührens Wenn Umarmungen und Körperkontakt fehlen Von Barbara Weiß Umarmungen tabu. Ein herzlicher Händedruck zur Begrüßung verboten. Nach wie vor gelten wegen der Corona-Pandemie Abstandsregeln. Das Credo zur Eindämmung: Körperkontakt vermeiden. Das ist nicht leicht einzuhalten - und auch auszuhalten. Jugendliche haben damit genauso ihre Probleme wie alte Menschen. Bindungen leben von Berührung. Berührung schafft Nähe. Auch in der Religion ist Berührung zentral, gilt doch das Handauflegen als eine der ältesten Heilmethoden überhaupt. Auch Jesus soll Kranke durch Berührung geheilt haben. Heute weiß man: Bei einer Umarmung produziert der Körper das Glückshormon Oxytocin, das Kuschelhormon, das gegen Angst und emotionalen Stress wirkt. Berührungen im Alltag, die bis jetzt selbstverständlich waren, gelten jetzt als gefährlich. Was macht die körperliche Isolation mit unserer Seele? Und was machen die Kontaktbeschränkungen mit unserer Gesellschaft. Körperliche Nähe wäre doch gerade in Zeiten von Ungewissheit und Angst wichtiger denn je. Über den Wert des Berührens hat Barbara Weiß mit Jugendlichen, einer Intensivkrankenschwester und einer Senioren-Seelsorgerin sowie mit alten Menschen gesprochen.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

Immer wieder ließ sich der Künstler Anselm Kiefer von Literaten inspirieren. Nun schreiben Schriftsteller wie Alexander Kluge, Christoph Ransmayr und andere Geschichten zu seinem Werk - für den Bayerischen Rundfunk und das Franz-Marc-Museum in Kochel, das ab 12. Juli 2020 Werke Anselm Kiefers zeigt. Nach der Sendung als kostenloser Podcast unter bayern2.de/Lesungen-radiotexte Neben Georg Baselitz und Gerhard Richter gehört Anselm Kiefer zu den international renommierten Künstlern, die sich in ihrem Werk intensiv mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen, mit den Traumata und dem kollektiven Schweigen: "Ich lebte unter Leuten, die alle dabei waren und nicht darüber reden wollten. Diese Zeit war ein leerer Raum." In 23 Vitrinen zur jüngsten deutschen Vergangenheit und zu Mythen der Antike zeigt das Franz Marc Museum in Kochel ab 12. Juli 2020 "Anselm Kiefer. Opus Magnum" und bat - zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk/Kultur aktuell - Autoren, über eine Vitrine ihrer Wahl zu schreiben. Ein Kleid aus Hanf, der Mythos Thor geraubt von neuen Germanen, Kunst auf dem Hochseil, die Könige von Juda 1944, innere und äußere Alchemie - Nora Bossong, Gert Heidenreich, Alexander Kluge, Gila Lustiger, Marion Poschmann dichten und lesen für Anselm Kiefer. Sibylle Lewitscharoff und andere preisgekrönte Autoren/Innen spinnen Kiefers verborgene Erzählungen weiter. Christoph Ransmayr und Alexander Kluge ließen sich von seinen Exponaten poetisch beflügeln. Autorenlesungen der exklusiven Texte sind an zwei Sonntagen im Offenen Buch zu hören, die Bilder dazu im Netz zu sehen. "Anselm Kiefer. Opus Magnum", ab 11./12. Juli 2020 im Franz Marc Museum Kochel. Mit Nora Bossong, Patricia Görg, Gert Heidenreich, Peter Stephan Jungk, Alexander Kluge, Michael Krüger, Michael Kumpfmüller, Gila Lustiger, Sibylle Lewitscharoff, Marion Poschmann, Christoph Ransmayr, Klaus Reichert, Said, Ferdinand von Schirach und Wolf Singer. Eine Kooperation des Franz Marc Museums mit dem Bayerischen Rundfunk/Kultur aktuell. Autorenlesungen Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche Ausstellungs-Konzept: Cathrin Klingsöhr-Leroy

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Gretel und Hänsel Von Suzanne Lebeau Aus dem kanadischen Französisch von Frank Heibert Mit Jutta Wachowiak und Wolf-Dietrich Sprenger Regie: Steffen Moratz SR 2017 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Gretel hat nie Geschwister gewollt, doch dann ist er plötzlich da: Hänsel, der lästige kleine Bruder. Seinetwegen bekommt Gretel weniger elterliche Aufmerksamkeit und muss das ohnehin schon spärliche Essen auch noch mit ihm teilen. Hänsel und Gretel erleben eine Kindheit, die sie nie loslassen wird. Noch im Alter sprechen die Geschwister über diese Zeit des Hungerns und über die radikale Entscheidung ihrer Eltern, sie aus Not im Wald auszusetzen. Und warum heißt es eigentlich immer Hänsel und Gretel? Obwohl es doch Gretel war, die sich um alles gekümmert hat und schlussendlich eine existenzielle Entscheidung treffen musste. In präziser, poetischer Sprache hat Suzanne Lebeau eine lebhafte Version des Märchens entworfen, die sich ganz der brisanten Geschwisterdynamik widmet. Suzanne Lebeau, geb. 1948 in Montréal, Schauspielerin, Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Trägerin des Autorenpreises des Festival Primeurs (2015). Werke u.a. "Salvador" (1996), "L´ogrelet" (1997), "le bruit des os qui craquent" (2008).

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Willy Michl, Musiker Mit seinem Album "Ois is Blues" hat Willy Michl 1979 den Grundstein für das Genre der bayerischen Bluesmusik gelegt. Zum 70. Geburtstag des ewigen Isarindianers am 9. Juli wiederholen wir ein Gespräch von 2016.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Der Mörder und meine Cousine #5 Chronik eines angekündigten Mordes Von Burchard Dabinnus und Tatjana Thamerus Saskia ist tot - umgebracht durch ihren Partner. Saskias Cousin Burchard lässt die Tat nicht los. Er fragt sich: Hätte ihr Tod verhindert werden können? Burchard wird zum Ermittler in eigener Sache und stößt auf einen Abgrund an Gewalt. Es entsteht ein sehr persönlicher True-Crime-Podcast, der in sieben Teilen die grausame Vorgeschichte des Täters genauso aufarbeitet wie das Leben seiner Opfer. Burchard und Tatjana rekonstruieren den Mord an Konstantins Mutter und finden heraus: Winfried B war in Wien polizeibekannt. Er wurde mehrmals festgenommen, verfolgte sein Opfer und drohte offen mit Gewalt. "Das wird nicht gut enden" sagte ein Richter - und ließ ihn trotzdem frei.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Quo vadis Laienchor? - Singen in Zeiten von Corona Tobias Föhrenbach im Gespräch mit Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Präsident des Fränkischen Sängerbundes e.V., über die Zukunft der Laienchormusik Das Coronavirus und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die Laienchorszene besonders hart getroffen. Nicht nur das gemeinsame Singen, auch das gesellige Beisammensein fiel von einem Tag auf den anderen ersatzlos weg. Einige haben ihre Aktivitäten daraufhin ins Digitale verlegt und proben nun mit Lautsprechern und Webcam. Was für den Moment eine gute Idee sein mag, ist aber auf Dauer keine Lösung. Wie es perspektivisch für die Sängerinnen und Sänger in Bayern weitergehen kann, darüber hat sich Tobias Föhrenbach mit dem Präsidenten des Fränkischen Sängerbundes Prof. Dr. Friedhelm Brusniak unterhalten. Flankiert wird die Sendung mit Musik von ganz unterschiedlichen Vokalensembles, die sich vor knapp einem Jahr zum Chorfest in Weiden zusammengefunden haben. Eine Veranstaltung, wie sie auf absehbare Zeit undenkbar erscheint.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Birra con spirito Bayerische Schaumschlägereien Von Thomas Kernert Zum 30. Jahrestag der gesetzlichen Festlegung des Deutschen Reinheitsgebots am 2. Juli 1990 Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Bayern und das bayerische Bier - eine Beziehung von ganz besonderer Güte, die nicht immer mit dem Geist des Reinheitsgebots in Einklang steht, gleichwohl über jeden Zweifel erhaben ist. Bier war und ist in Bayern nicht nur Lebenselixier, sondern auch ein Treibstoff mit hochexplosiven Qualitäten, der Stammtischparolen und Bierzeltreden befeuert, Durst und Leben einen wohlschmeckenden Sinn verleiht und vor Sünde und Hölle bewahrt. ("Hätt' Adam ein Glas Bier besessen, hätt' er den Apfel nie gegessen.") Ohne Bier wäre BaIERn kein Nomen für eines der schönsten Gefühle weltweit, sondern lediglich eine beliebige Präposition. Mit anderen Worten: Seine prickelnde Konsistenz macht es zur perfekten Grundsubstanz für Schaumschlägereien aller Art. Ganz in diesem Sinn taucht Thomas Kernert tief in die schönste Blume Bayerns ein und lässt sich von ihr zu allerlei Spekulationen über den "spirito", den Geist des Bieres hinreißen, der idealiter nicht aus der Flasche, sondern (ideal)literweise aus dem Fass kommt. Allgemein gilt: Die einzig wahre Krone Bayerns ist die Schaumkrone. Gut möglich, dass Sie nach dieser Sendung noch vor dem offiziellen Anstich leicht angetrunken auf die Wiesn torkeln werden ...

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioFeature

Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur, KV 504 - "Prager" (MDR-Sinfonieorchester: Mario Venzago); Robert Schumann: Fünf Stücke im Volkston, op. 102 (Valentin Radutiu, Violoncello; Per Rundberg, Klavier); Carl Maria von Weber: Klavierkonzert Nr. 2 Es-Dur (Peter Rösel, Klavier; Staatskapelle Dresden: Herbert Blomstedt); Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur, op. 10 (Abigél Králik, Violine; Ulrich Eichenauer, Viola; Andreas Brantelid, Violoncello); Joseph Haydn: Oboenkonzert C-Dur, Hob. VIIg/C1 (Pierre Pierlot, Oboe; Franz Liszt Kammerorchester: János Rolla)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051 (Concerto Italiano: Rinaldo Alessandrini); Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 10, Nr. 3 (Stephen Kovacevich, Klavier); Ottorino Respighi: "Vetrate di chiesa" (Radio Filharmonisch Orkest Holland: Vladimir Ashkenazy); Alexander von Zemlinsky: Sechs Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck, op. 13 (Violeta Urmana, Mezzosopran; Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker: James Conlon); Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur (Nikolai Lugansky, Klavier; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Sergej Prokofjew: "Ein Sommertag", op. 65 bis (The New London Orchestra: Ronald Corp); Leroy Anderson: "Irish Suite" (Cynthia Fleming, Violine; BBC Concert Orchestra: Leonard Slatkin); Erik Satie: "Relâche", Ballettmusik (Orchestre National du Capitole de Toulouse: Michel Plasson)

04.58 Uhr
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