Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Hintergrund

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach 'Wer nur den lieben Gott läßt walten'. Choralbearbeitung für Orgel, BWV 647 Winfried Enz, Orgel Johann Sebastian Bach 'Siehe, ich will viel Fischer aussenden'. Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis, BWV 88 Dorothee Mields, Sopran Terry Wey, Countertenor Charles Daniels, Tenor Harry van der Kamp, Bass Gesualdo Consort Amsterdam Leitung: Pieter-Jan Belder Dietrich Buxtehude 'Herr, wenn ich nur dich hab'. Solokantate für Tenor, Zink, Violine und Basso continuo, BuxWV 38 Hans Jörg Mammel, Tenor La Fenice Leitung: Jean Tubéry Johann Sebastian Bach 'Wer nur den lieben Gott läßt walten'. Kantate am 5. Sonntag nach Trinitatis, BWV 93 Yeree Suh, Sopran Benno Schachtner, Altus Georg Poplutz, Tenor Daniel Ochoa, Bass Chorus Musicus Köln Das Neue Orchester Leitung: Christoph Spering

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Beten als 24-Stunden-Job. Ein Besuch bei den "Rosa Schwestern" in Berlin Von Elena Griepentrog

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der amerikanische Architekt Richard Buckminster Fuller geboren

09.10 Uhr
Die neue Platte

Sinfonische Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Die Ideen sind da, doch wir noch nicht so weit Warum Utopien scheitern Von Mathias Greffrath Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität, gute Arbeit, materielle Fülle und Gesundheit bringt - diese soziale Utopie ist so alt wie die europäische Neuzeit. In der Krise der kopernikanischen Wende wurden die ersten utopischen Entwürfe von Mönchen, Staatsmännern, Philosophen formuliert. Aus den Krisen der industriellen Gesellschaft wuchsen die radikalen liberalen, sozialistischen oder kommunistischen Philosophien eines Fortschritts, der allen die volle Entwicklung ihrer Fähigkeiten ermöglichen solle. Das kapitalistische Wachstum hat den Wohlstand in unserem Teil der Welt ins Unermessliche wachsen lassen, aber auch die globale Ungleichheit, die ökologischen Gefahren, die Kriege, die wirtschaftlichen Katastrophen. Heute zerstört dieser Fortschritt die Grundlagen unseres Lebens, und es wächst die Erkenntnis, dass nur noch radikale Änderungen Leben und Überleben sichern können. Aber was ist aus den utopischen Konzepten geworden? Brauchen wir neue Utopien oder reichen die alten? Und was hindert Menschen daran, für ihre Interessen zu kämpfen? Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Friedenskirche in Heidelberg-Handschuhsheim Predigt: Pfarrerin Martina Reister-Ulrichs Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Die Schauspielerin Renan Demirkan im Gespräch mit Michael Langer Renan Demirkan war eine Pionierin: Mit ihrer Rolle im Film "Zahn um Zahn" an der Seite von Götz George war sie 1983 die erste türkischstämmige Schauspielerin, die es in Deutschland zu großer Popularität brachte. Später hatte sie auch als Romanautorin Erfolg. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich für die Integration von Migranten in Deutschland. Renan Demirkan wurde 1955 in Ankara geboren und kam mit 7 Jahren nach Hannover. Dort ging sie zur Schule und studierte nach dem Abitur Schauspiel an der dortigen Hochschule für Musik und Theater. Nach Bühnenengagements unter anderem in Nürnberg, Dortmund, Köln und Hamburg, hatte sie auch in Film und Fernsehen Erfolg. Sie spielte zum Beispiel in Dieter Wedels "Großen Bellheim" und in der Krimireihe "Wolffs Revier". Demirkans Erstlingsroman "Schwarzer Tee mit Zucker" wurde 1991 ein Bestseller. Mit "Septembertee oder Das geliehene Leben" legte sie 2008 eine sehr persönliche Bilanz über ihr Leben als deutsche Türkin und türkische Deutsche vor. Sie ist UNICEF-Botschafterin und wurde 2013 mit dem ersten Demographiepreis Nordrhein-Westfalens für Lebenswerk und Lebensleistung geehrt.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Kurze Zündschnur mit langer Geschichte Die Band Erregung Öffentlicher Erregung Von Anja Buchmann Die fünf Mitglieder der Band Erregung Öffentlicher Erregung aus Hamburg und Berlin passen mit ihrem postpunkigen, krautrockigen, New wavigen, deutschsprachigen Sound in die Musiklandschaft von heute - mit Grüßen an gestern. Dabei ist auffällig: Der - insbesondere bei den ersten EPs - an die Band Ideal und Annette Humpe erinnernde Gesang von Anja Kasten, mit exaltierter, zuweilen sich überschlagender, wütender Stimme. Die Frontfrau kann aber auch zu stoischem Bass, melodisch-groovenden Gitarrenriffs und mäandernden Synthies dunkel und distanziert Geschichten erzählen. Erregung Öffentlicher Erregung bezieht sich begeistert auf Musik der frühen 80er-Jahren, von Ideal, Nina Hagen und Palais Schaumburg oder Malaria!, aber auch auf aktuelle Bands wie Messer oder Trümmer. Und klingt dabei doch ganz eigenständig.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Der Ethnologe ihrer Majestät Wie James Bond-Filme die Welt erklären Von Christoph Spittler Regie: Philippe Brühl Produktion: Deutschlandfunk 2020 Alle Bond-Filme sind Weltreisen. Und die Welt, die der Zuschauer durch die Augen des Agenten kennenlernt, ist voller rassistischer Stereotype. Voll fieser Asiaten, dümmlicher Afrikaner, lebensfroher Latinos, raffinierter Französinnen und tumber Deutscher. 1962, in der Hochphase der Dekolonisation, erscheint der erste Bond-Film. Das British Empire ist verloren - doch immerhin jettet 007 um die Welt und ve rteidigt mit der Walther PKK die postkoloniale Ordnung. Nebenbei spielt er den Reiseführer im unübersichtlichen globalen Dschungel, von dessen Bewohnern der Kinozuschauer der 60er-Jahre noch nicht allzu viel weiß. Bond-Filme sind die Völkerschauen der Nachkriegszeit. Die in ihnen gezeigten Bilder von anderen Kulturen gehören vielleicht zu den prägendsten, die in der Massenkultur je entstanden sind. Was für Bilder sind das, welche Hintergründe haben sie, und wie haben sie sich über die 007-Jahrzehnte verändert? Der Ethnologe ihrer Majestät

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Mason Bates "Resurrexit" für Orchester Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur, KV 482 Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 d-Moll, op. 47 Igor Levit, Klavier Pittsburgh Symphony Orchestra Leitung: Manfred Honeck Aufnahme vom 8.11.2019 aus der Tonhalle Düsseldorf Am Mikrofon: Sylvia Systermans Es gehört zu den Spitzenorchestern Nordamerikas und feiert in diesem Jahr 125-jähriges Bestehen: das Pittsburgh Symphony Orchestra. Chefdirigent des PSO ist seit Jahren ein Mann aus Österreich: Manfred Honeck. Die Konzerte dieser Saison versteht der tiefreligiöse Musiker als eine besondere "Hommage an Pittsburgh, an das Erbe des Orchesters und an seine Zukunft." Im vergangenen November stand in der Tonhalle Düsseldorf ein Auftragswerk von Mason Bates auf dem Programm: "Resurrexit". Mit mystisch-sinfonischen Klängen feiert das Stück des kalifornischen Komponisten und DJs die Auferstehung Christi. Solist in Mozarts festlichem wie farbenprächtigem Klavierkonzert Es-Dur, KV482 war der brillante Ausnahmepianist Igor Levit. In sarkastisch-doppelbödige Klangwelten tauchte das PSO mit der fünften Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch ein. Große Tradition, große Klasse

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr