Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9 kompakt

05.00 Uhr
Nachrichten

06.00 Uhr
Nachrichten

06.55 Uhr
Wort zum Tage

Bahá'í Gemeinde

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Feiertag

Drauflosfahren. Mit dem Campingbus durch Europa Von Pfarrerin Sandra Zeidler, Nürnberg Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Feature Iss! Deinen! Brokkoli! Was sind Vitamine und wie sehen sie aus? Von Nadine Querfurth Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Moderation: Ulrike Jährling Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte der britische Forscher Frederick Gowland Hopkins neue Stoffe im menschlichen Körper. Er nannte sie die "Vitamine". 13 verschiedene haben wir Menschen in unserem Körper. Jedenfalls, wenn wir genug Obst, Gemüse, Nüsse, Eier und Milchprodukte essen. Warum sind sie so wichtig? Und wie sehen sie aus?

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Hundediebe Von Gabriele Herzog Ab 8 Jahre Regie: Klaus-Michael Klingsporn Komposition: Lexa A. Thomas Mit: Lili Zahavi, Uri Zahavi, Claudia Mischke, Axel Wandtke, Nana Spier, Christian Gaul, Tom Quaas Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004 Länge: 41'30 Moderation: Ulrike Jährling Anne und Philipp finden im Garten einen Hund und wollen ihn unbedingt behalten. Anne und Philipp sind Geschwister. Sie ist zehn, er ist elf Jahre alt und die beiden streiten sich von früh bis spät. Eines Tages finden sie in ihrem Garten einen Hund. Er sieht lieb aus und ist so zutraulich, dass er gar nicht wieder weglaufen will. Die beiden verlieben sich in den Hund und tun alles dafür, dass er bei ihnen bleiben darf. Doch als die Mutter am Hundehalsband die Adresse der Besitzerin findet, besteht sie darauf, dass der Hund zurückgebracht wird. Anne und Philipp sind entsetzt, wie böse die Besitzerin den Hund behandelt. Und sie beschließen: Dort darf der Hund nicht bleiben, irgendetwas muss ihnen einfallen, so einig waren sich die beiden noch nie. Gabriele Herzog studierte Theaterwissenschaften in Leipzig, lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt Prosa, Texte für Film, Fernsehen und Hörfunk.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Ulrike Jährling 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
Nachrichten

11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Schwedische Stimmungen Wilhelm Stenhammar und seine 2. Sinfonie Gast: Tomi Mäkelä, Musikwissenschaftler Moderation: Olaf Wilhelmer Schwedische Stimmungen

16.00 Uhr
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17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel

Emanzipation durch Fußball Eine deutsche Trainerin auf Mission in Gambia Von Martina Keller Monika Staab ist eine der erfolgreichsten Fußball-Trainerinnen der Welt und eine der Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs. Nach ihrer aktiven Zeit, in der sie u.a. für PSG Paris, Queens Park Rangers und den FC Southhampton spielte, holte sie als Trainerin mit dem 1. FFC Frankfurt vier Meistertitel, fünf Pokalsiege und den Europapokal. Seit 2007 ist sie in Fußballentwicklungsländern unterwegs - bisher in 23 Staaten, darunter Bhutan, Iran, Papua Neuguinea, Afghanistan. Derzeit arbeitet die 60jährige in Gambia, einem kleinen Land in Westafrika, in dem junge Fußballerinnen und Fußballer große Träume haben. Mädchen dürfen in Gambia nicht wie die Jungs auf der Straße kicken. Oft besuchen sie nur drei Jahre lang die Schule. Der Grund: Sie müssen sich früh um jüngere Geschwister kümmern und im Haushalt helfen. Monika Staab sieht Fußball auch als Mittel, um Frauen zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen. Sie bildet im ganzen Land Trainerinnen und Lehrer aus, versucht in abgelegenen Regionen Spielbetrieb zu organisieren und berät die Coaches der Auswahlteams.

18.30 Uhr
Hörspiel

Das Jahr Lazertis Von Günter Eich Regie: Fritz Schröder-Jahn Mit: Hans Paetsch, Wilfried Seyferth, Joseph Offenbach, Josef Dahmen, Günther Dockerill, Wolfgang Wahl, Bernt Werner, Anneliese Römer, Trudik Daniel Komposition: Siegfried Franz Ton: Wilhelm Hagelberg, Ingrid Sauberzweig Produktion: NDR 1954 Länge: 88'27 Gibt es ein Wort, das alle Geheimnisse klärt? In Günter Eichs Hörspielklassiker begibt sich Paul auf eine mühsame Reise ans andere Ende der Welt, um eben dieses Wort zu suchen. In einer Silvesternacht hört Paul ein Wort, ausgesprochen von jemandem, der in ein Gespräch vertieft an dem offenen Fenster seines Zimmers vorbeigeht. Für die Dauer, in der das Wort ausgesprochen wird, erscheint ihm die Welt "verwandelt und begriffen, aber im gleichen Hauch war es auch wieder vergessen". Und so begibt er sich auf die Suche nach diesem Wort, das alle Geheimnisse zu klären vermag. Er sucht in seiner Erinnerung nach dem Wort, kann sich aber nur an ein ähnliches, bedeutungsloses Wort erinnern: Lazertis. Das Jahr Lazertis ist das Jahr der Entscheidung für Paul und es ist das Jahr einer Reise, durch die er zu sich selbst gelangt. Am Ende findet er sich in einem Leprahospital, bereit zu einem anonymen Leben des Mitleidens. Wie so oft in Günter Eichs Texten behandelt das Hörspiel das mystische Verhältnis der Sprache zur Wirklichkeit. Günter Eich (1907 in Lebus/Oder geboren, gestorben 1972 in Salzburg) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der "Trümmerliteratur". Das Mitglied der Autorenvereinigung "Gruppe 47" war einer der wichtigsten Hörspielautoren. Eichs Wirken im NS führte in den 1990er Jahren zu einer Debatte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte "Inventur" und "Latrine" (1948), die Prosasammlung "Maulwürfe" (1968) sowie die Hörspiele "Träume" (1951), "Der Tiger Jussuf" (BR 1961), "Unter Wasser" (SWF 1978), "Die Stunde des Huflattichs" (NDR 1980). Eich war Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden (1952) und des Georg-Büchner-Preises (1959). Das Jahr Lazertis

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Live aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin Engelbert Humperdinck Lieder auf Texte von Julius Sturm, Theodor Stromberg, Adelheid Wette, Otto Julius Bierbaum Streichquartett C-Dur Zyklus "Junge Lieder" Gedichte von Moritz Leiffmann Klavierquintett Christina Landshamer, Sopran Schumann Quartett: Erik Schumann, Violine Ken Schumann, Violine Liisa Randalu, Viola Mark Schumann, Violoncello Hinrich Alpers, Klavier

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Transit Marseille Schreiben auf der Flucht, 1940 und heute Von Johanna Tirnthal Marseille ist eine Stadt der Passage, und immer sind unter den Reisenden auch Flüchtlinge. Marseille ist eine Stadt der Passage, ihr Hafen seit Jahrhunderten Ort der Ankunft und Abreise. Unter denen, die hier ankamen und ankommen, sind viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen. 1940 wurde Marseille zum letzten freien Hafen im von Hitlers Wehrmacht besetzten Frankreich. Zahlreiche deutschsprachige Exilanten versuchten, Schiffe zu finden und Europa zu verlassen. Unter ihnen war Anna Seghers, die die Atmosphäre unter den Exilanten in dem Roman "Transit" einfing. Seghers beschreibt das Ankommen und Abreisen und die Gesprächsthemen - Botschaftstermine, Visabedingungen, Schiffspassagen, Geldverdienen - als permanentes Transitgeflüster, das in der Hafenstadt schon seit phönizischen und römischen Zeiten zuhause sei. Heute, 80 Jahre später, irren andere Flüchtlinge durch Marseille. Wieder sind unter ihnen Schriftsteller und Schriftstellerinnen. Ihre Gespräche ähneln denen, die Anna Seghers beschreibt: Die Flüchtlinge haben Angst vor Verfolgung, warten auf das nächste Papier und sind inmitten der Schönheit der Stadt einsam. Wie schreiben in dieser Situation?

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Das Podcastmagazin

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Nach den ernsten Sonaten von Schostakowitsch und Strauss wollte sie etwas ganz anderes machen, sagt die Geigerin Franziska Pietsch über ihr neues Album "Fantasque". Zusammen mit ihrem Klavierpartner Josu de Solaun präsentiert sie diesmal Violinsonaten von Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Claude Debussy und Francis Poulenc. Diesen Werken wohnt ein besonderer Zauber inne, meint die Geigerin. Welcher das ist, wie er entsteht und welche Zusammenhänge es zwischen den verschiedenen Komponisten gibt, darüber spricht Franziska Pietsch in der Tonart Klassik. Neue Töne verwirrten das Publikum 1949 bei den Salzburger Festspielen, Carl Orffs Tragödie "Antigonae" klang so gar nicht nach Oper. Es war der Versuch einer Opernreform mit altem mythologischem Stoff, der Orffs großartigen Pioniergeist zeigt. Vom Zauber des Mondlichts inspiriert war Claude Debussy, als er seine "Suite bergamasque" komponierte. Der Portugiese Sequiera Costa, ein Enkelschüler Franz Liszts, verleiht dem berühmten Werk magische Momente.

02.00 Uhr
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